Hornhautentzündung beim Tragen von Kontaktlinsen

11. September 2013

Kontaktlinsenträger müssen bei einer Akanthamöben Infektion sehr vorsichtig sein, denn diese kann großen Schaden anrichten. Genau deshalb muss sie unbedingt behandelt werden, da ansonsten schon nach drei Wochen die Sehkraft für immer gestört sein kann. Die Krankheit kann dann vorliegen, wenn eine Hornhautentzündung sich mit Antibiotika und mit anti-viralen Medikamenten nicht bessert. Die Amöben befinden sich im Leitungswasser, mit dem man oft die Linsen abspült. Wenn sie nicht ausreichend reinigt oder auch beim Schwimmen zu lange Kontaktlinsen trägt, sind Kontaktlinsenträger gefährdet. Die richtige Diagnose ist natürlich wichtig fürs Auge, denn in den schlimmsten Fällen kann diese Hornhautentzündung sogar zur Blindheit führen. Und selbst wenn man sich behandeln lässt, muss man mit einer langen Behandlung rechnen. Denn leider werden die Amöben erst nach vier bis fünf Wochen im Auge Symptome zeigen und dann haben die Amöben schon Nerven im Auge geschädigt. Auch wenn der Augenarzt diese spezielle Hornhautentzündung früh erkennt, wäre eine Behandlung von 12 Monaten möglich. Nicht immer wird ein Augenarzt eine Ursache für die Hornhautentzündung finden, von daher sollte man sofort die Augenklinik aufsuchen, weil mit der speziellen Hornhautentzündung nicht zu spaßen ist. Oft wird diese Erkrankung durch weiche Linsen ausgelöst. Man selbst kann auch etwas tun, an sollte die Linsen reinigen und das nicht einfach mit Leitungswasser, sondern mit den gesonderten Kontaktlinsenreinigern. Außerdem sollte man sich immer an die Gebrauchsanweisung halten, wenn es um die Pflege geht und die Linsen regelmäßig austauschen.

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